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Die Klinik im Film - Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über Schmerzbehandlungen gelangen Sie hier (einfach anklicken). Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation, weil damit die betroffenen Patienten oftmals überhaupt erst in einen rehabilitationsfähigen Zustand gebracht werden können. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.eu (einfach anklicken). Wenn Sie eine genaue Anfahrtsbeschreibung ab Ihrem Wohnort wünschen, klicken sie hier. Wer trägt denn überhaupt die Kosten für eine
stationäre
Schmerztherapie (stationäre
Rehabilitation) in dieser Klinik und in welchem Falle
bezahlt die Krankenkasse oder die Rentenversicherung? Sozialgerichte stärken die Rechte von Schmerzpatienten gegenüber den Rentenversicherungen. Danach hat ein Schmerzpatient ein Recht darauf , in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden. Hier gelangen Sie zum 1. Urteil (Sozialgericht Kassel). Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik. Mittlerweile gibt es diesbezüglich zwei weitere Urteile, so vom Landessozialgericht Hamburg: www.schmerzklinik.com/sozialgericht2 oder auch https://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070710027&phrase=Schmerzklinik und vom Sozialgericht Köln erging die einstweilige Verfügung in nur 23 (!!) Tagen: www.schmerzklinik.com/sozialgericht3. - Für Sie waren wir sehr fleißig -Hier gelangen Sie zu (fast) allen Schmerzthemen (einfach nur anklicken) Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt: Arthrose, Bandscheibenvorfall, Borreliose, Brennende Füße, Cluster-Kopfschmerz: Komplexes regionales Schmerzsyndrom, Durchblutungsstörung, Dorsalgie, Fibromyalgie, Fibromyalgiesyndrom, Gelenkschmerzen, Gesichtsschmerzen, Gliederschmerzen, Gürtelrose, Herpes zoster, Hüftschmerzen, Ischias, Kausalgie, Kopfschmerzen, Kreuzschmerz, Leistenschmerzen, LWS-Syndrom, Lumbalgie, Lumboischialgie, Migräne, Morbus Sudeck, Nervenschmerzen, Neuralgie, Neuritis, Neuropathie, Osteomyelitis, Polyneuropathie, postzosterische Neuralgie, Restless legs, Rückenschmerzen, Schlaganfall, Schulterschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Spinalkanalstenose, Steißbeinschmerzen, Zephalgie Internationale (englischsprachige) Themen: Causalgia, Complex Regional Pain Syndrome, Complex regional pain syndrome type I, Complex regional pain syndrome type II, CRPS, CRPS-Type II, Face Pain, low back pain, Prosopalgia, Reflex Sympathetic Dystrophy Syndrome, Sudeck atrophy, Sudeck disease, Sudeck dystrophy
Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:
Schmerzklinik (1)
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STEISS Der Begriff "Steiß" ist eine gängige Abkürzung für das Ste ißbein, vom Mediziner auch als Os coccyg is bezeichnet.
Die rektale
(= durch den
Enddarm
durchgeführte)
Untersuchung zeigt bei Schmerzen im Stei
ß
eine örtliche Schmerzempfindlichkeit, selten eine deutliche
Hypermobilität (= gesteigerte
Beweglichkeit). Schmerzen im Steiß treten vor allem beim Sitzen auf, weshalb die betroffenen Patienten regelmäßig Linderung beim Gebrauch eines Sitzringes verspüren, weil dadurch der Druck auf das Organ vermindert wird. Mögliche Ursachen:
Die
genannten Ursachen führen i.d.R. zu einer unspezifischen
Entzündung der Knochenhaut
(Periostitis)
des S
teißbei
ns,
nicht selten auch in Kombination mit dem
Knochen
gewebe (Ostitis bzw.
Osteitis). Zu einer bakteriellen Entzündung im Steiss kann es nach offenen Verletzungen kommen, aber auch iatrogen (= durch ärztliche Einwirkung im Rahmen von Diagnostik oder Therapie entstanden), ganz selten hämatogen (= über das Blut, die Blutbahn eingeschleppt). Nicht selten verbleiben trotz einer kausalen (= auf die Ursache gerichteten) fachärztlichen Behandlung weiterhin Schmerzen im Steiß, so daß dann schmerztherapeutische Behandlungsmethoden gefragt sind. Oft sind diese bei verschiedenen Grundkrankheiten bzw. Schmerzkrankheiten die gleichen, da sie sich nach den Schmer zen und deren Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach der Ursache richten. Länger bestehende Schmerzen im Steiß erfordern praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren, die i.d.R. nur in spezialisierte Zentren (Schmerzklinik) angeboten werden können:
Zur Behandlung
von Schmerzen im Steiss
hat sich vor allem die
therapeutische
Lokalanästhesie mit einem langwirkenden örtlichen
Betäubungsmittel sehr bewährt. Falls diese Maßnahme nicht ausreicht bieten sich zur
Behandlung wiederholte
Sakra lblockaden (Kaudal-B lockaden) an. Dabei handelt es sich um eine sog. rückenmarknahe Betäubung, die über einen
kleinen Spalt im
Kreuzbein (Sakralkanal) durchgeführt wird. In
hartnäckigen Fällen kann diese Betäubung auch
kontinuierlich mit einem
eingepflanzten Kunststoffschlauch (Katheter *) erfolgen, sofern
dieser wegen der der Gefahr einer Infektion (= Eindringen von Mikroorganismen wie z.B. Bakterien)
(Nähe zum
Enddarm !)
seitlich unter der Haut mittels
einer Untertunnelung weggeführt wird. Statt mit einem örtlichen Betäubungsmittel
kann die rückenmarknahe Blockade / Betäubung auch mit einer verdünnten
Morphin-Lösung durchgeführt werden, allerdings ist dabei die oft zu
beobachtende, über die Behandlungszeit hinaus anhaltende Wirkung deutlich
weniger ausgeprägt. Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, daß bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerven betroffen sind (Sympathikolyse), woraus im behandelten Körperbereich eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert. Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schm erzen, die durch entzündliche oder auch degenerative (= abnutzungsbedingte) Prozesse entstanden sind, hilfreich ist. Gleiches gilt auch Schm erzen im Rahmen einer Nervenerkrankung, da eine verbesserte Durchblutung auch den Nervenzellstoffwechsel optimiert. Nach neueren Erkenntnissen vermag eine solche intensive Blockadebehandlung auch das sog. Schmerzgedächtnis zu löschen. Wie oben schon ausgeführt liegt einem Schme rz im Steiß meist eine entzündliche Reaktion der Knochenhaut zugrunde. Unter optimalen Durchblutungsbedingungen heilt diese sicher aus. Daß Lokalanästhetika (örtliche Betäubungsmittel) auch entzündung shemmend wirken, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, so klicken Sie hier. Bei einer bakteriellen Eintzündung im Steiss ist es sehr vorteilhaft, das zuvor ausgetestete Antibiotikum parallel zur Behandlung mit dem örtlichen Betäubungsmittel zu verabreichen, weil dann der Wirkstoff aufgrund der besseren Durchblutung die Bakterien auch in ausreichender Konzentration erreicht. * Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird der dünne Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Ner ven eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das Lokalanästhetikum (= örtliche Betäubungsmittel) völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittel durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden.
Haftungshinweis:
- Für Sie waren wir sehr fleißig - ------------------------------
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im Steiß</strong> |